Glutenfrei unterwegs mit dem Camper

Glutenfrei unterwegs mit dem Camper

 

Mittlerweile ist es schon wieder mehr als 2 Monate her seit wir unser Camper in Australien in Empfang genommen haben. Ein Abenteuer das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Das ich Roadtrips liebe sollte dem einen oder anderen der das hier liest sicherlich bekannt sein, aber wenn man dann sein „Haus“ gleich mit dabei hat ist echt cool.

 

In diesem Beitrag möchte ich ein bisschen aus den Nähkästchen plaudern wie die Zeit im Camper war, was nicht so einfach war und was du mit der Zöliakie für Vorteile hast und worauf man achten sollte, bevor es losgeht.

Ich möchte dir hiermit offiziell Mut machen, bei Gelegenheit auch einen Camper zu mieten und ein Abenteuer zu erleben.

 

 

Wie cool ein Camper wirklich ist

Beim buchen war ich ja noch ein bisschen skeptisch ob das mit dem fahrenden Haus so eine gute Idee war. Ich meine, ich bin ja nicht gerade klein und um diese Jahreszeit war es in Australien ja nicht mehr all zu warm. Wir haben uns deshalb nicht für den allerkleinsten entschieden, sondern für den, wo man drinnen stehen und kochen kann. Ein Hitop also.

Da ich da schon 21 war, ging es wesentlich einfacher mit Versicherung usw. zum Mieten. Je nach Firma war das ein Problem. Bei Hippie-Camper ging das ohne Probleme. Den Camper war schlussendlich trotzdem von Apollo, der Muttergesellschaft von Hippie-Camper.

 

Uns war’s egal. Nach dem wir über 1.5h auf unser Camper gewartet haben (weil es noch Probleme mit dem Fahrzeug gab und wir schlussendlich doch noch ein anderes bekamen) ging’s los.

 

 

Links fahren war für mich ja kein Problem mehr, nach dem ich in Neuseeland knapp 10’000km auf der falschen Seite gefahren bin. Mit einem Camper zu fahren, der dann noch Handgeschalten war, ist das aber nochmal was Anderes. Mit einigen Ruckler und ein paar Mal verfahren in den ersten Minuten haben wir irgendwie den Weg durch Brisbane zu einem Supermarkt gefunden. Als erstes mussten wir unserem Camper, den wir Uschi tauften, mit einer Grundausstattung ausrüsten. Abwaschmittel, Bürste, ein gutes Messer, ESSEN, und einer Decke die nicht stinkt. Da haben wir eine monstergrosse Kuscheldecke im Angebot gekauft. Im Camper gab es wirklich nur das absolut nötigste. Von allem zwei Stücke, Teller, Schüssel, Gläser, Tassen, Messer, Gabel uns Löffel und drei Pfannen und ein Wasserkocher. Den Toaster habe ich nicht einmal angefasst, hätte es aber auch gehabt und die Mikrowelle funktionierte nur, wenn wir auch wirklich am Strom angeschlossen waren. Anyway nach einem ersten Grosseinkauf hatten wir fürs Erste alles.

 

Die ersten Sachen

Am ersten Abend auf dem Campingplatz angekommen, haben wir erst einmal alles gründlich abgewaschen, so konnte ich sicher sein, dass es bezüglich Kontamination keine Probleme mehr geben sollte. Dann haben wir uns mit dem Gas versucht und gekocht. Die liebe Dame du uns den Camper übergab hat uns so gut wie nichts gezeigt…

Wir haben aber alles irgendwie selbst herausgefunden, Abenteuer eben.

 

 

Dann ging es ans Umbauen. Wie sich eine gute Viertelstunde später herausstellte war es das einzige Mal. Normal macht man am Morgen die Schlaffläche zu einem Essbereich und am Abend wieder zu einem Schlafplatz. Da dies viiiiiel zu aufwändig war, blieb unser Bett immer und war auch unser Essplatz.

 

Alright, wir haben also 2 Wochen mit der Uschi verbracht. Sie hat uns sicher 2’500km von Brisbane nach Cairns gefahren. Naja, einmal gab es eine etwas heikle Situation, die Strassen von Australien sind nicht immer so Camper-Freundlich. Wenn man da mit 100km/h fährt und es dann noch ein bisschen windet und man die Unebenheit der Strass nicht sieht, muss man schon ganz schön vorsichtig sein. Passiert ist aber nicht! Trotzdem sollte man immer aufpassen und aufmerksam bleiben. Nur schon wegen den Kängurus.

 

 

Vorteile von einem Camper

Ich hab’s schon angedeutete, du hast dein Haus gleich mit dabei. Das du deine Küche dabei hast war für mich das Beste. So wusste ich, nach dem wir es das erste Mal gründlich geputzt haben, dass wir mit der Kontamination keine Probleme haben. Wenn man in Hostels ist, beginnt es jedes Mal wieder von vorne mit putzen.

Auch hat man irgendwie so ein cooles Feeling im Camper und kann sehr flexibel bleiben. Wir hatten nie Probleme einen Campingplatz zu finden.

 

Nachteile von einem Camper

Du hast nicht wirklich viel Platz, das ist das einzige was mir negativ einfällt. Unser Bett war erstaunlich bequem und auch sonst kann ich nichts aussetzten. Es ist natürlich ein Abenteuer, aber das soll es auch sein. Und übrigens, wenn man zwei Nächte mit 23 andern Menschen auf einem kleinen Katamaran war, die Uschi plötzlich RIESIG.

 

 

Camper ja oder nein?  

Für das kleine Budget lohnt sich meiner Meinung ein Camper auf jeden Fall. 2 Wochen sind zwar schon etwas kurz, aber wenn du etwas mehr Zeit hast lohnt es sich auf jeden Fall ein fahrendes Haus zu mieten. Je nach Grösse und Ausstattung ist es natürlich auch teurer, aber man kann schon echt low budget was kriegen.

Mit der Zöliakie eignet es sich super, wenn man die Küche immer mit dabeihat. Das Einkaufen in Australien ist ja kein Problem, von daher ist das optimal.

 

Wenn du also Lust auf etwas Anderes hast, kann ich dir echt Raten ein Camper zu mieten und damit loszudüsen! Erholen kannst du dich zwar in einem 5-sterne Hotel besser, aber wenn man reisen möchte ist Erholung ja nicht die erste Priorität, von daher würde ich sofort wieder einen Camper mieten.

Ach wenn ich das hier schriebe würde ich am liebsten direkt das nächste Abenteuer im Camper starten!

 

 

Jetzt lass mich doch einmal wissen ob du auch bereits Erfahrungen mit einem Camper hast und möchtest sie mit uns teilen. Oder ob du gleich eine Camper-Reise geplant hast? Alles rein in die Kommentare, ich bin gespannt.

 

 

 

Silvan
Silvan
Hi ich bin Silvan und habe seit Anfang 2015 Zöliakie. Auf glutenfreiewelt.ch schreibe ich über alles was dich zum smarten Zöli macht. Von den Basics über Rezepte bis zu Reiseberichten. Da ist für jeden was dabei. Haut rein!

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